Was bringt der Wechsel in die Private?

Viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung sind mit den Leistungen nicht mehr zufrieden. Das Leistungsangebot sinkt, die Zuzahlungen für Medikamente und Anwendungen steigen und vieles ist in den vergangenen Jahren komplett gestrichen worden. Für viele Versicherte ist das ein mehr als guter Grund, über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nachzudenken. Das offensichtlich größte Plus der privaten Anbieter ist die freie Wahl der Leistungen. Das heißt, der Versicherte kann sich aussuchen, welche Leistungen er im Fall des Falles in Anspruch nehmen möchte. Und genau daran orientiert sich der monatliche Beitrag, den er bezahlen muss. Auch bares Geld lässt sich bei den Privaten unter Umständen sparen. Vor allem junge Versicherte, die allein Leben, können unter Umständen mehrere hundert Euro monatlich sparen.

Es lohnt sich für die Kunden, die eventuell wechseln wollen, vor einer endgültigen Entscheidung die Angebote gründlich unter die Lupe zu nehmen. Der Private Krankenversicherung Vergleich bietet nämlich noch einmal ein großes Potenzial für Einsparungen. Unterschiedliche Leistungen kosten nämlich bei unterschiedlichen Anbietern auch nicht gleich viel.

Zu den Optionen, die Versicherte haben, gehören unter anderem folgende Punkte, die natürlich vom gewählten Tarif abhängen: Sie genießen in Sachen Arzt und Krankenhaus die freie Auswahl. Wenn sie ein paar Tage lang stationär im Krankenhaus bleiben müssen, können sie außerdem ein Ein- oder Zweibettzimmer bekommen oder werden vom Chefarzt persönlich behandelt. Wenn der Tarif entsprechend ausgestaltet ist, übernimmt die private Krankenversicherung außerdem die Kosten für Heilpraktiker, Kuren, Psychotherapie, Zahnersatz oder Kieferorthopädie.

Im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten genießen sie außerdem einen weltweiten Versicherungsschutz. Wer dagegen in der gesetzlichen ist, braucht eine spezielle Auslandskrankenversicherung, wenn er in Regionen außerhalb der Europäischen Union reist.
Genaues Rechnen lohnt sich aber auf jeden Fall, denn nicht in jedem Fall überwiegen die Vorteile der privaten Versicherer. Beispielsweise bieten die Privaten nicht die günstige Option einer Familienversicherung an. Das bedeutet: Jedes Mitglied der Familie braucht einen eigenen Versicherungsschutz. Also fallen die monatlichen Beiträge für jedes Familienmitglied – auch für Kinder – an. Die Beiträge müssen auch im Mutterschutz und während der Elternzeit gezahlt werden, während diese Zeiten bei der gesetzlichen Versicherung beitragsfrei sind. Eventuell sind die Kosten also höher als der Nutzen.

Bildquelle: Kurt F. Domnik  / pixelio.de

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